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Holzspalter Test

Kleinholz wird für viele Zwecke benötigt, vor allem als Brennstoff. Handliche Teile lassen sich mit einem Beil trennen, während die großen Hölzer die Zerkleinerung mit einer Maschine bedürfen, zum Beispiel einem Holzspalter. Es handelt sich hierbei um eine hydraulische beziehungsweise hydropneumatisch betriebene Maschine, mit deren Hilfe sich kräftige Stücke spalten lassen. Unterschieden werden stehende und liegende Spaltgeräte, die je nach Bedarf und verfügbaren Möglichkeiten ausgewählt werden.

Die beiden Varianten unterscheiden sich durch ihre Position während der Arbeit – das Material wird entweder vertikal von oben nach unten geteilt oder, im Liegen, horizontal in zwei Teile gespalten. Die Angebote auf dem Markt sind vielfältig und unterscheiden sich nicht allein durch ihre Ausführung. Differenzen finden sich vor allem in der Qualität der gesamten Beschaffenheit sowie der Zuverlässigkeit.

 Scheppach HL 1200STAHLMANN® 7t/ 520mmAtika 301851 ASP 8 NGüde Spalty W 370/4 TScheppach T650 HolzspalterAL-KO 112426 KHS 5200Woodster lh45 Hydraulik
Brennholzspalter Scheppach HL 1200STAHLMANN® Holzspalter 7 Tonnen / 520mm liegendAtika 301851 Brennholzspalter ASP 8 NGüde 94698 Holzspalter Spalty W 370/4 TScheppach Holzspalter T650 incl. UnterbauAL-KO 112426 KHS 5200 Horizontal-HolzspalterWoodster lh45 Hydraulikspalter
Bewertung
TestberichtTestberichtTestsiegerTestberichtTestberichtTestberichtPreis / LeistungTestbericht
Leistung4,1 kW2,2 kW3 kW1,5 kW2,2 kW2,2 kW1,5 kW
max. Spaltdruck12 t7 t8 t4 t6,5 t5 t4 t
max. Spaltgutlänge138 cm52 cm105 cm37 cm52 cm52 cm37 cm
Betriebsspannung400 V230 V400 V230 V230 V230 V
Gewicht207 kg47,5 kg109 kg42 kg45 kg47 kg41 kg
Ausrichtungstehendliegendstehendliegendliegendliegendliegend
2-Hand-Sicherheitsbedienung
Besonderheitenk.A.Spaltweg stufenlos, Transportrollenverstellbarer Spalttisch, max. Spalthub: 48 cmÖltank: 2.400 ml, max. Spalthub: 31 cminkl. Unterbau, max. Durchmesser 25 cmTransporträder, steckbare Füßemax. Spalthub: 25 cm
Preis
Brennholzspalter Scheppach HL 1200STAHLMANN® Holzspalter 7 Tonnen / 520mm liegendAtika 301851 Brennholzspalter ASP 8 NGüde 94698 Holzspalter Spalty W 370/4 TScheppach Holzspalter T650 incl. UnterbauAL-KO 112426 KHS 5200 Horizontal-HolzspalterWoodster lh45 Hydraulikspalter
TestberichtTestsiegerTestberichtTestberichtTestberichtPreis / LeistungTestbericht

Testsieger: STAHLMANN® Holzspalter 7 Tonnen
Der STAHLMANN® Holzspalter 7 Tonnen / 520mm liegend ist mit den Maßen von 940 mm Länge und einer Breite von 270 mm sowie einer Höhe von 510 mm sehr handlich. Durch die Rollen am mitgelieferten Untergestell lässt sich die Maschine gut transportieren. Der kräftige Motor und die hohe Spaltkraft von 7 Tonnen schaffen auch harte Holzsorten oder Holz mit vielen Ästen. weiterlesen >>

Scheppach Holzspalter T650
Der Scheppach Holzspalter Brennholzspalter T650 incl. Unterbau zeichnet sich durch seine besondere Spaltkraft aus. Das Gerät bietet eine Leistung von insgesamt 6,5 t Spaltkraft. Der maximale Durchmesser, der für das Spalten bearbeitet werden kann, liegt beim Scheppach Holzspalter Brennholzspalter T650 bei 250 mm Holzstärke. weiterlesen >>

AL-KO KHS 5200 Horizontal-Holzspalter
Der AL-KO 112426 KHS 5200 ist ein robustes und sehr flexibel einsetzbares Gerät. Sein Gestell erlaubt nicht nur bequemes Arbeiten, sondern gibt auch eine gute Standsicherheit für den Arbeiter. Er ist darüber hinaus mit einer Zweihandbedienung für weitere Sicherheit ausgestattet und zeichnet sich weiterhin durch seine hochwertige Verarbeitung auf. weiterlesen >>

Was ist ein Holzspalter?Scheppach Holzspalter T650 incl. Unterbau

Unter dem Begriff „Holzspalter“ werden Gerätschaften zur Verarbeitung, vor allem zur Zerteilen von Holz vereint. Die für diese Arbeit eingesetzten Maschinen dienen vorzugsweise zur Teilung von Meterholz. Der Schnittvorgang funktioniert, indem das zu verarbeitenden Holz mit einer entsprechenden Klinge geschnitten wird: Spaltkeil und Spaltkreuz sind die üblichen Spaltelemente.

Die Leistung im Vergleich zwischen dem Gewicht des Gerätes und der Kraft, welche ausgeübt wird, scheint enorm. Eine herkömmliche Maschine wiegt im Durchschnitt 50 Kilogramm. Die anwendbare Energie liegt bei rund 5 Tonnen, wobei dieser Wert zwischen 4 und 6 Tonnen schwankt. Wert und Qualität eines Holzspalters werden anhand verschiedener Faktoren bestimmt. Zu diesen Kriterien zählen höchste Messung des Gehölzes, bezogen auf Länge und Durchmesser.

Des Weiteren spielen die Spaltkraft wie auch die Geschwindigkeit der Arbeitsbewegung eine Rolle. Bei motorbetriebenen Objekten zählt außerdem die Leistung des Elektromotors als Auswahlkriterium. Eine weitere Option sind tragbare Holzspalter, welche sich an beliebigen Orten gebrauchen lassen. Diese wiegen rund 15 Kilogramm und sind daher einfach in der Handhabung.

Auch größere Stücke eines Baumstammes werden zu handlichen Holzscheiten verarbeitet.

Für wen ist ein Spaltgerät geeignet?

Es muss bedacht werden, dass ein Spaltgerät in der Anschaffung nicht ganz preiswert ist. Je nach Ausführung sind Modelle ab 250 Euro erhältlich, aber auch für mehr als 1.500 Euro. Arbeiter, die selten mit Holz arbeiten, benötigen nicht zwangsweise eine Maschine für ihre Arbeiten. Das Preis-Nutz-Verhältnis würde sich nicht rentieren. Anders verhält es sich beim oftmaligen Gebrauch.

Die regelmäßige Arbeit mit Holz erfordert unter Umständen den Kauf des Gerätes. Zudem ist der Platz, an dem das Material geteilt wird, bedeutsam. Die tragbare Variante eignet sich gut, wenn die Hölzer schnell und an unterschiedlichen Standorten bearbeitet werden sollen. Finden die Arbeiten immer am gleichen Platz statt, empfiehlt sich der Erwerb eines der größeren Modelle.

Diese sind bei fachgerechter Lagerung griffbereit, wenn es der Fall verlangt. Für den privaten Gebrauch lohnt sich die Anschaffung kaum, außer es sollen größere Scheite zerkleinert werden. Firmen, die hauptsächlich Holz verabeiten, rentiert sich der Kauf des Spalters eher.

Liegend oder stehend?

Atika 301851 Brennholzspalter ASP 8 NAbgesehen von der notwendigen Leistung, die der Holzspalter erbringen soll, muss die Wahl für die stehende oder liegende Variante getroffen werden. Zuvor sollte man sich die Frage beantworten, ob die Arbeiten selbstständig oder mit einem Helfer ausgeführt werden sollen. Natürlich wiegen die Holzklötze mehr, je größer diese sind. Wer die schweren Teile erst auf ein Gerät tragen muss, erschwert sich die Arbeit unnötig.

Unhandliche Hölzer sollten aus dem genannten Grund lieber mit einem stehenden Schneider bearbeitet werden. Die kleineren und leichteren Holzteile lassen sich leichter transportieren, weshalb die Wahl auf einen liegenden Spalter gerechtfertigt ist. Abhängig von der zu hebenden Last, welche von den Arbeitern vorgenommen wird, spielen die persönlichen Vorliegen eine Rolle. Die Arbeit mit dem Holz lässt sich mit einem an der Maschine befindlichen Hebearm vereinfachen.

Nutzer, die noch vor der Entscheidung stehen, fällen diese am besten aufgrund der genannten Kriterien.

Einsatz der Holzspalter – verschiedene Verwendungsöglichkeiten

In erster Linie dienen Holzspalter der Zerkleinerung von Hölzern. Einige Angebote werden jedoch mit erweiteren Funktionen angeboten, sodass ein weiteres Arbeitsfeld eingenommen werden kann. Für die Teilung kleiner Holzscheite ist der Einsatz des Spalters nicht notwendig. Für diesen Fall genügt der Einsatz eines Beils. Auf dem Markt gibt es Spalter, die mit einem Sägebock beziehungsweise einer speziellen Haltevorrichtung ausgestattet sind.

Wer viel Geld investiert, bekommt ein regelrechtes Allround-Talent: Holzspalter, die mehrere Arbeitsvorgänge erledigen und somit den Prozess beschleunigen. Wiederum andere Anlagen sind speziell auf die Produktion von Brennholz ausgelegt. Die fertigen Scheite sind besonders klein und ebenmäßig und passen gut in einen Kamin. Zu groß geratene Stücke lassen sich auch mit einer Akku-Kettensäge verkleinern.

So arbeitet ein HolzspalterSTAHLMANN® Holzspalter 7 Tonnen / 520mm liegend

Die Funktionsweisen unterscheiden sich zwischen der stehenden und der liegenden Variante. Ein stehender Spalter ist im Aufbau weniger umfangereich. Zuerst wird das zu spaltende Stück Holz auf die Plattform des Spalters gestellt, notfalls mit einem Hebearm. Diese Form befindet sich auf der Vorderseite und bietet genügend Platz für schmale und breite Gehölze.

Je nach Ausführung verfügt der stehende Holzspalter über zwei Arme seitlich der Plattform, die das Holz vor dem Herunterfallen bewahren. Steht das Holz sicher, wird ein Keil von oben nach unten gefahren, wobei das Holz in Längsrichtung geteilt wird. Anschließend ist die Weiterverarbeitung der Materialien möglich.

Der Keil fährt nicht von selbst nach unten, sondern wirt über eine Hydraulik betrieben. Hierfür ist entweder ein Elektromotor oder eine Zapfwelle zuständig, welche über einen Traktkor läuft. Der liegende Holzspalter ist auf einen Rahmen oder einen passenden Träger montiert. Zylinder und Plattform sind aufgrund der Bauweise nicht notwendig. Stattdessen übt eine Druckplatte Kraft aus und schiebt das Holz gegen eine Spaltklinge.

Wie funktioniert ein Holzspalter?

Vor der Anwendung des Brennholzspalters müssen verschiedene Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden. Dazu gehört unter anderem das Lesen der Anleitung des Herstellers. Außerdem müssen alle Schutzvorrichtungen funktionieren. Beim Kauf muss man außerdem auf nutzbaren Holzmaße achten. Die unterschiedlichen Modell sind für die Spaltung unterschiedlich langer Holz von verschiedenen Durchmesser gedacht.

Vor der Kaufentscheidung muss abgewogen werden, welche Hölzer von welcher Größe verabeitet werden sollen. Abhängig von der Ausführung des Brennholzspalters funktioneren diese Geräte kaum anders als die herkömmlichen Modelle. Zudem gibt es die Möglichkeit, sich für einen Kreuzspalter zu entscheiden.

Diese Klinge teilt das Holz direkt in vier gleiche Teile, wodurch das Material für den Brennvorgang ideal vorbereitet ist.

Besonders, wenn die Verarbeitung besonders dicker Holzstämme ansteht, spart man mit dem Kreuzspalter viel Zeit und Mühe. Die Funktionsweise wird außerdem von der Leistung bestimmt, angegeben in Volt. Größere Hölzer müssen mit mehr Leistung bearbeitet werden.

Leistungsmerkmale einer Spaltmaschine

Woodster lh45 HydraulikspalterDie Kaufentscheidung fällt außerdem anhand diverser Leistungsmerkmale. Ein Augenmerk sollte einerseits auf der Motorleistung liegen. Je höher die Leistung ist, desto kräftiger dürfen die Holzstücke in ihrer Beschaffenheit sein. Schließlich erbringt der Spalter mehr Leistung. Auch die Spaltkraft ist wichtig und wird in Tonnen gemessen. Auch hier gilt: Mehr Kraft spaltet dickeres Holz. Gehölze sind unterschiedlich dick.

Daher sind die maximale Spaltgutdurchmesser sowie die Spaltgutlänge von Bedeutung. Ein weiteres Kriterium stellt die Hydraulikkapazität dar. Sie wird in Litern angegeben. Ebenso wichtig sind Vor- und Rücklaufgeschwindigkeit, Angaben in Meter pro Minute. Für gewöhnlich liegt der Vorlauf niedriger als der Rücklauf. Die Arbeit wird zudem durch Zusätze erleichtert. Man sollte beispielsweise auf zugehörige Stammheber und Fahreinrichtung achten.

Diese Sicherheitseinrichtungen müssen vorhanden sein

  • Arbeiter sollten sich durch die sogenannte Zweihandbedienung absichern. Erst, wenn man den Hebel des Spalters mit beiden Händen umfasst, ist eine Arbeit möglich.
  • Wichtig ist außerdem eine elektrische Anlaufsicherung. Diese verhindert alleiniges Anspringen der Maschine. Erst, wenn Strom fließt, beginnt die Arbeit.
  • Hydraulikleitungen benötigen Schlauchüberzüge. Die Überzüge schützen einerseits die Leitungen vor Beschädigung. Andererseits verhindern sie, dass Öl austritt.
  • Das Überlastventil wendet Motorschäden. Außerdem wird ein Überdruck im System vermieden.
  • In der Lieferung muss eine leicht verständliche Geräteeinweisung beiliegen. Gute Tipps und Ratschläge bekommt man auch von Mitarbeitern eines entsprechenden Fachhandels.
  • Die Einweisung darft nicht mit der Bedienungsanleitung verwechselt werden. In dieser steht die schrittweise Arbeit mit dem Holzspalter geschrieben.

Holzspalter – positive und negative Eigenschaften

  • Verarbeitung großer Holzstücke möglich
  • gezielte Produktion von Brennholz durchführbar
  • Herstellung größerer Holzmengen für weitere Verarbeitung
  • verschiedene Ausführungen für unterschiedliche Nutzen und Bedürfnisse
  • Arbeit kann bei Missachtung der Sicherheitsmaßnahmen gefährlich werden
  • durchaus hohe Preise

Spaltmaschine im Test – diese Kriterien werden geprüftAL-KO 112426 KHS 5200 Horizontal-Holzspalter

Für Laien scheint es egal zu sein, auf welches Gerät die Wahl fällt. Dabei ist die Entscheidung sorgfältig zu fällen. Ein Gesichtspunkt im Test ist die Spaltkraft, welche in Tonnen gemessen wird. Beim liegenden und beim stehenden Modell gibt es teils gravierende Unterschiede, immerhin sind die stehenden Holzspalter oft zu mehr Leistung fähig und liegen durchaus mit mehr als 3 Tonnen im Vorteil. Weiterhin wird die Einfachheit in der Verarbeitung geprüft.

Man muss abwägen, ob große Stücke mit dem Steh-Spalter verabeitet werden sollen oder, ob die kleiner Hölzer mithilfe des liegenden Gerätes produziert werden. Zu erwähnen ist, dass stehende Maschinen einen Starkstromanschluss zur Funktion benötigen. Energie aus der üblichen Steckdose reicht nicht aus. Längere Stücke lassen sich besser mit dem stehenden Holzspalter verarbeiten, da die höhere Spaltkraft vorliegt. Ein unerlässlicher Fakt ist der Handschutz.

Die Hand wird über spezielle Bügel gesichert. Vor dem Kauf sollte hier ein Test durchgeführt werden, ob die Bügel ihren Zweck erfüllen. Vor allem Männer mit größeren Händen können sich schnell eingeengt fühlen, weil die Bügel zu eng sitzen. Essenziell für sichere Arbeit ist der Zustand der Anlage. Alle Kabel sollten auf Unversehrtheit überprüft werden. Kabelbruch ist provoziert Stromschläge.

Die elektrische- oder Benzinvariante?

Atika 301851 Brennholzspalter ASP 8 NWer vor der Wahl für ein bestimmtes Modell steht, sollte die jeweiligen Vor- und Nachteile abwägen, um auf ein Ergebnis zu kommen. Benzinspalter werden über eine Hydraulik angetrieben, welche über einen Motor funktioniert. Diese Geräte lassen sich vielseitig verwenden und an verschiedenen Orten gebrauchen – es ist kein Stromanschluss notwendig. Die Arbeit in ländlichen Gegenden, in denen die Verbreitung von Steckdosen eher rar ist, wird somit ermöglicht. Nachteilig ist der hohe Geräuschpegel, welcher mit einem Benzin-Spalter einhergeht.

Manchmal ist ein passender Gehörschutz unabdingbar. Hier liegt der Vorteil im Elektro-Spalter. Dieser benötigt zwar eine Steckdose, um zu funktionieren, arbeitet jedoch beinah ohne Lärm. Benziner produzieren außerdem Smog, einen für den Umwelt schädlichen Rauch. Ein Holzspalter schont die Umgebung, da dieser keine Abgase produziert. Die Benzinvariante erbringt allerdings eine höhere Leistung.

Dies ist vor allem dann wichtig, wenn kräftigere Holzscheite zerkleinert werden müssen und die Arbeit schnell vonstattengehen soll.

Die Elektro-Spalter erbringen dagegen eine niedrigere Leistung. Ein weiterer Unterschied liegt in den Preisen, welche sich auf die Leistung der Spaltgeräte stützen. Mehr Leistung kostet mehr Geld, weshalb Benzin-Geräte oft teuerer sind. Elektrisch betriebene Holzspalter sind bereits für unter 200 Euro erhältlich. Letzter Entscheidungspunkt: Das Gewicht. Benziner erbringen ein deutlich höheres Gewicht. Der Motor macht einen Teil davon aus. Leichter sind die über ein Kabel laufende Spalter.

Hier nochmals Vor- und Nachteile zum Schnelllesen:

Benziner:

  • bringen höhere Leistung
  • lassen sich ortsunabhängig einsetzen
  • sind laut
  • produzieren Abgase

Elektrisch Holzspalter:

  • wiegen weniger
  • arbeiten umweltfreundlich
  • bringen geringere Leistung
  • benötigen eine Steckdose

Was kostet ein guter Holzspalter?
Güde 94698 Holzspalter Spalty W 370/4 T

Was einen guten Spalter ausmacht, ist das Gesamtpaket, bestehend aus Leistung und Gewicht. Auch Antriebsart, Marke und Modell bestimmen die Höhe der Investition. Um sich einen Überblick über die Preise zu verschaffen, reicht ein Besuch bei einem Holzhändler. Dieser informiert Interessenten über anfallende Kosten. Anfänger sollten ohnehin mit einem günstigen Gerät beginnen.

Zur Übung werden kleinere Holzscheite produziert, etwa für einen Kaminofen. Anhand der genannten Kriterien werden unterschiedliche Holzspalter miteinander verglichen. Beginner bekommen ein hochwertiges Gerät schon ab einem Preis zwischen 150 und 350 Euro. Ausführungen in der mittleren Preisklassen dienen bereits fortgeschrittenen Arbeitern.

Die zugehörigen Geräte erbringen durchaus eine Leistung von 7 Tonnen Druck. Die Preise bewegen sich von 300 bis 450 Euro. Profis finden noch höherwertige Maschinen. Entsprechend hoch fällt die Leistung aus, aber auch der Preis. Ein professeionelles Gerät darf zurecht um die 1300 Euro kosten, ohne überteuert zu sein.

Das richtige Hydrauliköl für einen Holzspalter

Welches Öl das richtige für die Hydralikanlage ist, steht normalerweise in der Bedienungsanleitung. In aller Regel wird dort jedoch nur die Güteklasse angegeben. Entscheidend für die Auswahl der passenden Füllung für den Motorenbetrieb ist die Viskosität der Flüssigkeit.

Es gilt: Je dicker das Öl ist, desto höher liegt die Zahl der Güteklasse, zum Beispiel bei 46.

Hohe Zähigkeit des Öls führt zu Überanspruchung der Schläuche. Wer sein Holzspalter richtig unterstützen möchte, greift lieber auf eine etwas weniger viskose Variante zurück, etwa mit der Kennzeichnung „36“. Das Öl mit dieser Beschriftung ist etwas flüssiger und fordert keine allzu hohe Leistung von den Schläuchen.

Welche Spaltkraft ist die richtige?

STAHLMANN® Holzspalter 7 Tonnen / 520mm liegendAusschlaggebend für die Wahl für eine Spaltkraft ist die mögliche Nutzung des Holzspalters. Die Spaltkraft, angegeben in Tonnen, richtet sich nach der Dicke der zu teilenden Hölzer. Durchschnittlich dicke Bäume lassen sich gut mit einer Kraft von 20 Tonnen einfach zertrennen. Der minimale Wert beträgt 16 Tonnen der Kraft. Niedriger sollte der Wert jedoch nicht liegen. Ansonsten kann es zu Problemen bei älteren und sehr harten Hölzern kommen.

Es ist also sicher, von Anfang an auf die höhere Kraftstufe zurückzugreifen. Es gilt der Leitsatz: Niedere Spaltkraft lässt auch nur auf schmalere Gehölze anwenden. Außerdem kommt es darauf an, welchen Profit man mit dem Spaltgerät erreichen will. Sogenannte Profitgeräte sollten eine Spaltkraft zwischen 4 und 30 Tonnen aufweisen.

Der Spielraum ist damit sehr groß. Für den durchschnittlichen Gebrauch genügt allerdings schon eine Leistung von 15 Tonnen Spaltkraft. Je länger ein Arbeitsstück ist, zum Beispiel länger als 1 Meter, muss auch mehr Kraft eingebracht werden. Es entscheidet also auch die Länge der Hölzer.

Kurzum: Mehr Profit erfordert mehr Spaltkraft.

Mit dem Holzspalter zur Reparatur

Holzspalter sind Geräte wie andere auch und verschleißen mit der Zeit. Durch Verschleiß und oftmaligen Gebrauch können Reparaturen nötig werden. In jedem Fall wird davon abgeraten, die Behandlung der Schäden selbst vorzunehmen. Dies erfordert Fachwissen. Laienhafte Bearbeitung führt unter Umständen zu weiteren Schäden bis hin zu defekten Maschinen. Wer über das nötigen Wissen verfügt und auf die richtige Werkzeuge Zugriff hat, darf die Reparatur auch selbst vornehmen.

Als Hilfestellung dient die Bedienungsanleitung, in der meist auch der Aufbau der Maschine gezeigt wird. Außerdem lohnt sich die Kontaktaufnahme mit einem Fachmann auf dem Gebiet der Holzspalter. Diese Arbeit kann zum Beispiel von speziell ausgebildeten Forsttechnikern vorgenommen werden. Eine andere Option ist der Hersteller.

Wo mietet man einen Holzspalter?Güde 94698 Holzspalter Spalty W 370/4 T

Wer sich keinen eigenen Spalter leisten kann oder möchte, mietet sich eine Maschine. Schnell und einfach macht man den passenden Anbieter im Internet aus. So besteht außerdem eine übersichtliche Auflistung für normale Holzspalter und Geräte speziell für Brennholz. Das Internet dient bei vielen Menschen als erste Anlaufstelle für mietbare Maschinen.

Hier stellen Forttechnik-Unternehmen ihre Geräte vor und bieten diese zur Miete an. Weiterhin lohnt sich die Anfrage bei Privatpersonen, die selbst über eine Maschine verfügen. Gute Anlaufstellen sind Unternehmen, die mit Holz arbeiten, etwa Hersteller für Dielen und Parkett. Selten finden sich Inserate in Zeitungen und Zeitschriften.

So finden Interessenten einen Spalter:

  • Annoncen im Internet
  • Forsttechniker
  • Privatpersonen
  • Firmen für Holzarbeiten
  • Anzeigen in Zeitungen und Zeitschriften

Spaltgeräte richtig pflegen und säubern

Motor-Holzspalter funktionieren nur mit Öl. Dieses muss eine entsprechende Qualität aufweisen, um die Dienstleistungen effektiv zu unterstützen. Regelmäßige Ölwechseln sind unerlässlich. Bei neuwertigen Maschinen wird diese Behandlung nach 50 Arbeitsstunden empfohlen. Genaue Angaben sind auch in der Betriebsanleitung zu finden.

Schläuche sollte alle 5 Jahre getauscht und einer UVV-Prüfung unterzogen werden („UVV“ steht für „Unfallverhütungsvorschriften“). Der Spaltkeil muss geschärft werden. Die Reinigung erfolgt über ausgewählte Geräte, zum Beispiel Dampf- und Hochdruckreiniger. Die Gerätschaften können gemietet werden.

5 große Hersteller im Überblick

  • Der Hersteller Scheppach stellt überwiegend Hydraulik-Holzspalter der gehobenen Klasse zur Verfügung. Die durchschnittliche Spaltkraft der Geräte des Anbieters liegt bei 9 Tonnen. Hohe Standsicherheit und Stabilität zeichnen die Scheppach-Angebote aus.
  • Güde bietet seine Geräte vor allem für flexible Holzlängen an. Außerdem verfügen die Geräte über eine hohe Leistung, weshalb die Angebote im höheren Preissegment liegen.
  • Atika zeichnet sich durch seine breite Auswahl an – Holzspalter, Rasenmäher und mehr. Güde steht außerdem für hochwertige Verarbeitung der Spaltgeräte und somit Leistungsfähigkeit wie auch Langlebigkeit. Die hauptsächlich hydraulisch betriebenen Geräte sind einfach in der Handhabung.
  • AL-KO-Geräte arbeiten vor allem kraftvoll. Für den Aufbau der Maschinen wurden kompakte Materialien verwendet. Die Angebote sind Kundenorientiert, beispielsweise, was leichten Transport durch angebaute Räder betrifft. Zudem gibt es Zubehör für den gekauften Holzspalter dazu.
  • Stahlmann-Holzspalter sind mit viel Kraft tätig und können für die Verarbeitung dicker Hölzer eingesetzt werden. Das schwere Gewicht der Geräte sorgt für Standfestigkeit. Flexibilität ist für Stahlmann wichtig. Daher sind alle Spalter transportierbar und lassen sich mit Rädern bewegen.

Zubehör für den Holzspalter

Bedarfsabhängig finden Käufer verschiedene Zusätze. Diverse Klingen, etwa ein Spaltkreuz, finden sich bei jedem Anbieter. Außerdem gibt es Hebearme für Holz, Rollständer und Arbeitstische. Auch der Besitz einer Keilverbreitung kann vorteilig sein.

Kauftipps für das SpaltgerätScheppach Holzspalter T650 incl. Unterbau

Die Entscheidung hängt vom spätere Nutzen ab. Leistung und Spaltkraft sollten daher ein wichtiges Kaufkriterium darstellen. Im Geschäft sollte das Gerät bereits stabil stehen und einen robusten Eindruck machen. Gebrauchte Geräte sollten genau inspiziert werden.

5 gute Gründe für einen Brennholzspalter

  1. Die Arbeit ist auf Brennholzproduktion ausgelegt
  2. Erwirtschaftetes Holz lässt sich direkt als Brennholz einsetzen
  3. Hohe Spaltkraft ermöglicht die Produktion vieler Scheite
  4. Betrieb funktioniert über Strom, wodurch die Umwelt geschont wird
  5. Der Holzspalter arbeitet leise

Testsieger: STAHLMANN® Holzspalter 7 Tonnen
Der STAHLMANN® Holzspalter 7 Tonnen / 520mm liegend ist mit den Maßen von 940 mm Länge und einer Breite von 270 mm sowie einer Höhe von 510 mm sehr handlich. Durch die Rollen am mitgelieferten Untergestell lässt sich die Maschine gut transportieren. Der kräftige Motor und die hohe Spaltkraft von 7 Tonnen schaffen auch harte Holzsorten oder Holz mit vielen Ästen. weiterlesen >>

Scheppach Holzspalter T650
Der Scheppach Holzspalter Brennholzspalter T650 incl. Unterbau zeichnet sich durch seine besondere Spaltkraft aus. Das Gerät bietet eine Leistung von insgesamt 6,5 t Spaltkraft. Der maximale Durchmesser, der für das Spalten bearbeitet werden kann, liegt beim Scheppach Holzspalter Brennholzspalter T650 bei 250 mm Holzstärke. weiterlesen >>

AL-KO KHS 5200 Horizontal-Holzspalter
Der AL-KO 112426 KHS 5200 ist ein robustes und sehr flexibel einsetzbares Gerät. Sein Gestell erlaubt nicht nur bequemes Arbeiten, sondern gibt auch eine gute Standsicherheit für den Arbeiter. Er ist darüber hinaus mit einer Zweihandbedienung für weitere Sicherheit ausgestattet und zeichnet sich weiterhin durch seine hochwertige Verarbeitung auf. weiterlesen >>

 

Kleinholz wird für viele Zwecke benötigt, vor allem als Brennstoff. Handliche Teile lassen sich mit einem Beil trennen, während die großen Hölzer die Zerkleinerung mit einer Maschine bedürfen, zum Beispiel einem Holzspalter. Es handelt sich hierbei um eine hydraulische beziehungsweise hydropneumatisch betriebene Maschine, mit deren Hilfe sich kräftige Stücke spalten…

Holzspalter Test

Fazit

Fazit

Unter dem Begriff "Holzspalter" werden Gerätschaften zur Verarbeitung, vor allem zur Zerteilen von Holz vereint. Die für diese Arbeit eingesetzten Maschinen dienen vorzugsweise zur Teilung von Meterholz.

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